Gunnar Heinsohn: Die Zukunft der Finanzkrise
24. September 2011

Da man sich derzeit gezwungenermaßen mit den ökonomischen Gegebenheiten auseinandersetzt, möchte ich hier kurz auf einen herausragenden Artikel von Prof. Gunnar Heinsohn hinweisen. Er ist mir kürzlich über den Bildschirm gelaufen und ich muss eingestehen, das diese Darstellung der Gesamtsituation sehr bestechend wirkt.
Die Zukunft der Finanzkrise
Von Gunnar Heinsohn
Japans Geld-Tsunami und der Beginn der Zentralbankfehler
Seit den 1970er Jahren läuft eine „Wall of Money“ an die Küsten Japans, wo die
Weltfinanzkrise 1996 ihren Ausgang nimmt. Das erst seit rund 1900 mit einer
vollgültigen Eigentumsstruktur ausgestattete Land holt aus dieser sehr viel mehr
heraus als Nationen des Westens, die zum Teil schon seit Jahrhunderten mit ihr
wirtschaften. Erst 1982 offenbart ein Artikel in Nature eine zentrale Ursache für
dieses „Wunder“. Japaner haben einen Durchschnitts-IQ von 105 gegenüber dem
Standard von 100 für Europäer und ihre Abkömmlinge. Wer für weniger Geld nicht
nur fleißiger, sondern obendrein kompetenter arbeitet, bringt einen Faktor in die
globale Ökonomie, den die Konkurrenz bis heute nicht parieren kann. Sie muss fürs
eigene Überleben das preiswerte Bessere kaufen und bewirkt eben damit den Japan
unvorbereitet treffenden Geld-Tsunami.
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