Archiv für die Kategorie 'Kommentar'
Tuesday, 8. November 2011

Tatiana Plotnikova, Christian Klinger und Oleg Videnin, Krasnodar, Russia, 2011. Photo by Sohei Yasui.
Photovisa ist ein ambitioniertes Fotofestival in Krasnodar, Russland, welches in diesem Jahre zum 4. Mal stattfand. Unter den ausgestellten Fotografen waren unter anderem einer meiner russischen Lieblingsfotografen: Oleg Videnin (klar!) und den in unseren Landen vollkommen unbekannten Georgy Kolosov. Bei Georgy Kolosov handelt es sich um eine wirkliche Ausnahme, da seine Fotografie in jeglicher Hinsicht für mich unverständlich ist. Da man selbst im Internet fast nichts findet, war es für mich eine persönliche Freude erstmals Orginale von Georgy sehen zu können.
Das Festival wird von der sagenhaften Irina Tchmyreva geleitet und von zahllosen guten Seelen organisiert. Es ist wirklich ein professionelles und sehr herzliches Fotofestival. Wer also an russischer Fotografie Interesse hat ist bei photovisa ganz richtig. Es findet einmal im Jahr statt und die Stadt selber hat den Charme einer mittelgroßen russischen Stadt.
Am 22. Oktober 2011 wurde unser Film “THE RUSSIANS A Film about Oleg Videnin” im Kuban Kino in Krasnodar als Russland-Premiere vorgeführt. Schöner Weise gab es am Schluß noch einen langen und anhaltenden Applaus. Die russischen Freunde liebten, (more…)
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Interview: Fotograf, Interview: Kunst und Kultur, Kommentar |
Saturday, 24. September 2011

Da man sich derzeit gezwungenermaßen mit den ökonomischen Gegebenheiten auseinandersetzt, möchte ich hier kurz auf einen herausragenden Artikel von Prof. Gunnar Heinsohn hinweisen. Er ist mir kürzlich über den Bildschirm gelaufen und ich muss eingestehen, das diese Darstellung der Gesamtsituation sehr bestechend wirkt.
Die Zukunft der Finanzkrise
Von Gunnar Heinsohn
Japans Geld-Tsunami und der Beginn der Zentralbankfehler
Seit den 1970er Jahren läuft eine „Wall of Money“ an die Küsten Japans, wo die
Weltfinanzkrise 1996 ihren Ausgang nimmt. Das erst seit rund 1900 mit einer
vollgültigen Eigentumsstruktur ausgestattete Land holt aus dieser sehr viel mehr
heraus als Nationen des Westens, die zum Teil schon seit Jahrhunderten mit ihr
wirtschaften. Erst 1982 offenbart ein Artikel in Nature eine zentrale Ursache für
dieses „Wunder“. Japaner haben einen Durchschnitts-IQ von 105 (more…)
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Interview: Staatstätigkeit, Interview: Wirtschaft, Kommentar |
Wednesday, 21. September 2011

Daniela Krien: Irgendwann werden wir uns alles erzählen
Auch wir wollen an dieser Stelle auf die Neuerscheinungen von Daniela Krien hinweisen. Nach viel Mühe und Schweiß ist nun am 16.09.2011 das Buch von unserer allseits beliebten Cutterin, Chefredakteurin und nun auch Romanschriftstellerin, erschienen. Es ist poetisch, abenteuerlich und hat eine sprachliche Wucht, die wir alle schon fast vergessen glaubten. Wir wünschen allen Kunstliebhabern, Aufgeweckten und Außerirdischen eine anregende Lektüre.
Mehr von und über Daniela Krien: KLICK
Christian Klinger
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Kommentar, Poems |
Wednesday, 23. June 2010

Offizielle Filmwebsite: FRAGILE * The Russian Photographer Evgeny Mokhorev
EYEMAZING
Liebe Freunde der filmischen Kunst! Schön das der Finanztsunami (more…)
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Kommentar |
Wednesday, 7. April 2010

Photographie von Germaine Krull.
Wollen wir die Auflösung des “Systems Erde” verhindern, müssen wir unsere Denk- und Lebensweisen ändern.
Wenn ein System nicht in der Lage ist, seine lebensbedrohenden Probleme zu bewältigen, gibt es zwei Möglichkeiten: Es geht ein und löst sich auf, oder es gelingt ihm, ein Metasystem hervorzubringen, um seine Probleme zu lösen – es vollzieht eine Metamorphose. Das “System Erde” ist unfähig, sich zu organisieren, um seine lebensbedrohenden Probleme zu lösen: nukleare Gefahren, die sich mit zunehmender Proliferation verschärfen und vielleicht sogar in einer Privatisierung der Atomwaffe münden; die Verheerung der Biosphäre; eine Weltwirtschaft ohne echte Regulierung; wiederkehrende Hungersnöte; Konflikte, die ethnisch, politisch und religiös aufgeladen sind und dazu tendieren, sich zu Kriegen zwischen Kulturen zu entwickeln.
Die Ausweitung und Beschleunigung (more…)
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Kommentar |
Wednesday, 16. May 2007

Gilles Rousselet.
Das Internet ist noch immer jung und mit all den Pickeln und Pusteln eines Pubertierenden bedeckt. Natürlich sind die ersten Wellen wild über die Netzgemeinden hinweggefegt. Man hat sich an Accounts, User und Warenkörbe gewöhnt. Es ist nicht mehr ganz so idealistisch, nicht mehr ganz so euphorisch (siehe Cluetrain Manifest), aber es ist immer mehr und immer lebendiger, als viele Auguren beim Platzen der Blase orakelt haben. Das Netz wird also langsam erwachsen, oder wir bauen langsam die Straßen, die wir in dem Dschungel Internet benötigen. Es sind oftmals die jungen und dynamischen Neugründungen wie Skype, Google, Wikipedia (an dieser Stelle sei unser Interview mit Arne Klempert empfohlen) oder auch Linux, die den Takt des Netzes bestimmen. Die alteingesessenen Firmen wie Microsoft oder auch die Hollywood Studios waren nicht diejenigen, die das Netz gestaltet haben.
All diese Erfindungen und neuartigen Herangehensweisen haben viel bewegt und das Momentum, diesen sagenhaften Umbruch in unserer Wirtschaft beschleunigt. Wer hätte vor sechs Jahren geahnt, daß eine Bewegung wie Wikipedia so eine Bedeutung erlangen könnte oder auch diese reizende Applikation Skype, die den Markt der Telekommunikation revolutioniert?
Derzeit werden viele Gespräche und Konferenzen über das sogenannte Web 2.0 geführt, wo sich eine seltsam anmutende Schar (more…)
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