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Vlog, Videoblog: Clemens Meyer: Poesie des Alltags

25. April 2008

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Interview mit Clemens Meyer (Quicktime-Video)

Zwischen den Stühlen

Wer als Besucher nach Leipzig kommt, bewegt sich in der Regel vor allem im innersten Kreis der Stadt. Zwischen Nikolai- und Thomaskirche, Museen und Cafés zeigt sich Leipzig von der Schokoladenseite.
In die Stadtteile Reudnitz oder Anger-Crottendorf verschlägt es den Touristen wenn überhaupt, dann nur versehentlich. Sehenswürdigkeiten gibt es dort keine und die Kneipen taugen eher zum Absturz als zum Genuß. Selbst Berufsoptimisten verschlägt es dort die gute Stimmung. Das Straßenbild wird von Menschen geprägt, deren Lebenslage tatsächlich prekär ist. Dort lebt auch, nicht aus Not, sondern ganz bewusst, Clemens Meyer, Schriftsteller und Preisträger des diesjährigen Literaturpreises der Leipziger Buchmesse. Meyer hat auch prekäre Zeiten hinter sich. Das kann man lesen in seinem ersten Roman „Als wir träumten“, einer Geschichte über ein paar Jugendliche im Leipziger Osten der Nachwendejahre. Dieses kraftvolle und wirklich erschütternde Buch hat viele Leser und Kritiker tief beeindruckt und sicher keinen unberührt gelassen.

Sein zweites Buch „Die Nacht, die Lichter“ ist eine Sammlung von Erzählungen. Stil und Sprache dieses Buchs sprechen für die literarische aber auch persönliche Weiterentwicklung Meyers. Die Menschen aber, über die Meyer schreibt, sind die gleichen geblieben, nur dass sie jetzt erwachsen geworden sind, wie er selbst.

Clemens Meyer schreibt viel über Leute, mit denen sich in der Regel nur das Arbeitsamt Den Rest dieses Beitrags lesen »

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Daniela Krien | Interview: Gesellschaft, Interview: Liebe und Leben | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Vlog, Videoblog: Jock Sturges ‘ LINE OF BEAUTY AND GRACE

29. December 2007

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Interview mit Jock Sturges (Deutsch: Quicktime-Video)

English Version of the Interview and Essay

Offizielle Filmwebsite (Trailer, Gallery, DVD, 99 Minuten)

Jock Sturges und die Schönheit

Im Sommer 2007 reisten wir an die französische Atlantikküste, um einen Künstler zu treffen, dessen Bilder aus der Vielfalt der zeitgenössischen Fotografie herausragen. Sein Sujet ist der Mensch, sein Handwerkszeug eine Großformatkamera und mit dieser bildet er nichts Geringeres ab als die Schönheit.
Sein Anspruch an ein Bild: Es muß wahr sein. Seit über 30 Jahren nun schon arbeitet der amerikanische Fotograf Jock Sturges an dieser heutzutage leider oft belächelten Idee von Kunst.
Um zu verstehen, was so besonders ist an einem Werk wie seinem, kommt man nicht umhin, sich mit dem Begriff der Schönheit auseinanderzusetzen.

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Jock Sturges. Nikki. Montalivet. France. 1996.

Schönheit ist zunächst einmal ein abstrakter Begriff, ein Konzept, das nur schwer eindeutig zu bestimmen ist. Zudem ist Schönheit stark abhängig von geschichtlichen Epochen und Kulturen. Dennoch gibt es ein gewisses Maß an globaler Übereinstimmung was die Vorstellung von etwas Schönem angeht. Als schön kann ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze, ein Gegenstand, aber auch eine Idee oder Seele empfunden werden. Und schon Schiller stellte in seiner Schrift „Kallias oder über die Schönheit“ fest, man könne den Begriff vom Schönen deduktiv herzuleiten versuchen, würde jedoch nicht ohne die Erfahrung des Schönen auskommen. Und Schönheit hat sicherlich jeder Mensch schon einmal erfahren. Jeder hat sofort ein Bild vor Augen. Irgendwie hat es zu tun mit einer gewissen Stimmigkeit der Proportionen, mit Symmetrie, mit Berührung. Was genau nun Schönheit ist, bleibt dennoch ungenau.

Versuch einer Annäherung

Bei dem Versuch, die Schönheit an sich näher zu bestimmen, kommt man Den Rest dieses Beitrags lesen »

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Daniela Krien | Interview: Fotograf, Interview: Gesellschaft, Interview: Kunst und Kultur, Interview: Liebe und Leben, Interview: Politik, Interview: Staatstätigkeit, Interviews | 3 Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Vlog, Videoblog: Graeve-Ingelmann: Frauen in der Kunst

19. November 2007

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Interview mit Dr. Inka Graeve Ingelmann (Quicktime-Video)

Frauen in der Kunst

In den letzten Wochen häuften sich in den Feuilletons die Artikel über Frauen in der Kunst. Rund um den 100. Todestag der berühmten Malerin Paula Modersohn-Becker wurde darüber debattiert, warum Frauen im Kunstmarkt nur selten den Stellenwert ihrer männlichen Kollegen erreichen, ob es miteinander zu vereinbaren ist, Künstlerin und Mutter zu sein und so weiter und so fort.
In Deutschland ist dies noch einmal mehr Thema, da sich das hiesige Bild einer guten Frau und Mutter deutlich vom Bild der Künstlerin unterscheidet. In Rechtfertigungszwang gerät eine Künstlerin hier in jedem Fall.
In den Niederlanden dagegen lässt sich künstlerische Arbeit scheinbar mühelos mit dem Ehe- und Mutterleben vereinbaren. Künstlerinnen wie Carla van de Puttelar (Mann und drei Kinder) und Hellen van Meene (ebenfalls Mann und drei Kinder) leben es vor. Und auch der Videokünstlerin und Fotografin Fiona Tan gelingt es, Familie und Kunst unter einen Hut zu bringen.

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Fiona Tan. Vox Populi. Tokyo.

Fiona Tans derzeitige Ausstellung in der Münchner Pinakothek der Moderne wird ebenfalls von einer Frau kuratiert. Dr. Inka Graeve-Ingelmann Den Rest dieses Beitrags lesen »

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Daniela Krien | Interview: Gesellschaft, Interview: Kunst und Kultur, Interview: Liebe und Leben | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Vlog, Videoblog: André Müller: Die Kunst des Interviewens

5. November 2007

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Interview mit André Müller (Quicktime-Video)

Die Kunst des Interviewens

In den 80er Jahren gab es, so wird behauptet, eine nicht unerhebliche Menge an Menschen, die die Wochenzeitung „Die Zeit“ nur aus einem Grund kauften: wegen der Interviews des Journalisten André Müller. Aber auch Der Spiegel, Stern oder Playboy veröffentlichten Interviews des gefragten Müller und einige dieser Interviews lösten Skandale aus (Interview mit Claus Peymann), wurden verboten oder gar als Theaterstück aufgeführt (Gespräch mit der Mutter). Jedoch in jedem seiner Interviews gibt es mindestens eine Stelle, wo dem Leser der Mund offen stehen bleibt vor Überraschung oder Erschütterung.

Wenn man ein Müller-Interview liest, zieht es einen hinein und lässt einen nicht mehr los. Und ganz gleichgültig, wer interviewt wird, es ist immer außergewöhnlich und man fängt an, sich für die Aussagen von Leuten zu interessieren, die einem vorher vollkommen gleichgültig waren. Das wiederum sagt nichts über die tatsächliche Bedeutung dieser Personen aus, wohl aber etwas über die Fähigkeit des Interviewers. Und man fragt sich, wie er das schafft, was ihn unterscheidet von all den anderen berufsmäßigen Befragern. Den Rest dieses Beitrags lesen »

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Daniela Krien | Interview: Gesellschaft, Interview: Kunst und Kultur | 3 Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Vlog, Videoblog: Jean-Christophe Ammann: Ein Leben für die Kunst

3. October 2007

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Interview mit Jean-Christophe Ammann (Quicktime-Video)

Ein Leben für die Kunst

Der Schweizer Kunsthistoriker und Kurator Jean-Christophe Ammann ist einer der wichtigsten Kunsttheoretiker hierzulande. Der 68-Jährige war vielerorts und gleichermaßen vielfältig tätig. In den 70ern leitete er das Kunstmuseum Luzern und war 1971 Schweizer Kommissar für die Biennale Paris. Er war Mitorganisator der documenta 5. Von 1978 bis 1988 leitete er die Kunsthalle Basel, von 1989 bis 2002 war er Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main. Während dieser Zeit agierte er auch als Kommissar des deutschen Pavillons auf der Biennale Venedig. Seit 1999 arbeitet er außerdem am Aufbau einer Sammlung von künstlerischen Fotografien im Auftrag der Deutschen Börse. Er kuratierte zudem zahlreiche Ausstellungen und lehrte an den Universitäten Frankfurt am Main und Giessen.

„In der modernen Kunst ist heute alles möglich“ Den Rest dieses Beitrags lesen »

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Daniela Krien | Interview: Kunst und Kultur | 2 Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Interviews mit Fotografen, freien Geistern …