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Araki Nobuyoshi: Tokyo 1969 - 1972 ° 1973

November 2nd, 2006

Es ist wohl der Untergrund, das vermeintlich Unsichtbare, was Araki Nobuyoshi so sehr fasziniert. Eines seiner frühen Werke, die kürzlich in der Pinakothek der Moderne als aus 28 Diptychen bestehende Bildserie gezeigt wurden, macht diese Beschäftigung Arakis sichtbar. In jedem oberen Bild eines jeden Diptychons werden Menschen an einer Tokyoter Kreuzung in einer alltäglichen Situation gezeigt. Im jeweils unteren Bild hat Araki Liebespaare, junge Frauen und Bordellszenen fotografiert. Der heutige Mensch hat eine Oberfläche erschaffen, die so unaufgeregt wirkt, daß man fast darüber vergisst, welche Energien in den Menschen verborgen sind. Arakai aber holt sie hervor.

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Nobuyoshi Araki - ein japanischer Großmeister

Juni 20th, 2006

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Araki Nobuyoshi by himself.

Interview mit Araki Nobuyoshi: (Quicktime-Video)

Es muss an dieser Stelle gesagt werden: Nobuyoshi Araki ist ein Großmeister der Fotografie. Mit Ruhm und Würde, mit Verfolgung und Arrest bedacht, sind Nobuyoshi alle Ehren zu Teil geworden, die einem bedeutenden Künstler zustehen.

In den 90er des letzten Jahrhunderts wurde er langsam auch in Europa bekannt. Vor allem seine provokanten und für uns nicht allzu einfach zu verstehenden Fesselbilder stießen auf ein wohliges Schaudern in den einschlägigen Feuilletons (franz. Blättchen).

Araki Nobuyoshi hat in seinem Leben etwa 400 Fotobücher veröffentlicht (Kunstbuchliebhabern sei “Le banquet” ans Herz gelegt), in allen einschlägigen Kunsttempeln Ausstellungen arrangiert und unzählige Fotoaufträge abgearbeitet.

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Araki Nobuyoshi. Yoko.

Seine Frau Yoko ist der Schlüssel zu seinem Werk. Durch sie hatte er begonnen das tägliche Leben zu fotografieren, welches erstmals in der poetischen Dokumentation der gemeinsamen Hochzeitsreise gipfelte. Diese Reise veröffentlichte Araki Anfang der 1970er Jahre.

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