August 31st, 2006

Robert Frank von Richard Avedon fotografiert.
Robert Frank ist einer der Titanen der dokumentarischen Fotografie. Sein Werk “The Americans” gilt als ein Meilenstein der dokumetarisch - poetischen Fotografie. Selbst in der ehemaligen DDR kursierten Exemplare seiner Bücher. Für einige Fotografen, so zum Beispiel für Evelyn Richter und Arno Fischer, war Robert Frank, neben Henri Cartier-Bresson, eines der wichtigsten Vorbilder.

Das Buch “The Americans” empfand die damalige Öffentlichkeit als so brisant und schockierend, dass Robert Frank sein Buch erst im guten alten Europa, genauer gesagt bei einem französischen Verleger 1958 veröffentlichen konnte. Erst ein Jahr später wurde es dann in Amerika gedruckt und begründete auch dort seinen Ruhm. Wie oben schon angedeutet, empfinde ich seine Bilder einerseits als stark dokumentarisch und andererseits als ausgesprochen poetisch. Dies ist auch die Mischung, die diese Bilder auf die Ebene der Kunst hebt.
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August 23rd, 2006
… die Suche nach dem zukünftigen Menschen.

Alle großen Künstler haben auf ihrem Weg des Schaffens den Versuch unternommen, ein Bild des zukünftigen Menschen zu entwerfen. Leonardo da Vinci träumte von der Ebenbürtigkeit der Geschlechter. Jock Sturges dagegen scheint sich in transzendenten Sphären zu bewegen. Die engelsgleichen Wesen, die Sturges in seinen Bildern träumt, scheinen nicht von dieser Welt zu stammen.
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Juli 28th, 2006
… ich bin süchtig, ich bin ein Genie.”
Truman Capote ist sicherlich eines der präsentesten Galahühner der 60er und 70er Jahre in Amerika. Mich berührte vor allem sein Erstlingswerk “Andere Räume, andere Stimmen”. Die Poesie darin und Capotes literarische Hingabe beeindruckten mich sehr. In den nachfolgenden Jahren begegnete mir Truman Capote in allen großen Portraitbüchern, sei es von Richard Avedon, von Irving Penn oder auch Henry Cartier Bresson. Überall tauchte er auf, um ein gutes Bild abzugeben. Selbst in dem sagenumwobenen Studio 54 war er einer der hartgesottensten Stammgäste, der sich in den 36 Monaten, die der Club nur geöffnet hatte, fast um den Verstand trank.
Der oben genannte Titel jedenfalls “Ich bin schwul, ich bin süchtig, ich bin ein Genie.” beschreibt sein Leben und seine Haltung ganz genau.

Tuman Capote von Irving Penn fotografiert.
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Juni 15th, 2006


Rose und Olive fahren durch Amerika und entdecken sich und die Welt…
Euer Lazar
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