Alle Ergebnisse für ‘Fotografin’

Kinderbilder: Martynka

Juli 2nd, 2007

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MARTYNKA WAWRZYNIAK. Kids.

Martynka ist eine kleine abseitige Entdeckung in diesem großen, weiten Netz. Sicherlich sie erst am Anfang eines Werkes und ihre Bilder haben noch nicht die Größe eines Meisters. Aber ihre Kinderportraits sind außergewöhnlich, sie haben eine Nähe und berühren den umsichtigen Betrachter. Blickt man länger auf ihre Bilder so hat man das Gefühl, es könnte eine etwas andere Rineke Dijkstra in ihr stecken. Dies ist aber sicherlich zu weit gegriffen und Martynka ist erst ganz am Anfang.

Aus dem kühlen Deutschland wünschen wir Ihr alles Schöne und Gelingende, damit dieser jungen Fotografin ein Werk gelingen möchte….

Lazar

 

 

Ellen Auerbach - versunken, trunken und schön.

Juli 13th, 2006

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Ellen Auerbach.

Ich habe die Fotografin Ellen Auerbach noch kurz vor ihrem Tod kennengelernt. Sie sprach ein Deutsch, das ich zuvor noch nie gehört hatte. Es klang wie Musik und vereinnahmte mich sofort für sie.

Ellen Rosenberg (ab 1937 Auberbach) wurde in Karlsruhe 1906 in einem jüdisch-bürgerlichen Haushalt geboren. Sie erlebte die Wirren der beiden Weltkriege und floh 1933 nach Palästina, später nach London und schließlich in die USA. Dort lebte sie nach der Trennung von ihrem Mann Walter Auerbach bis zu ihrem Tod in New York.

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Evelyn Richter - eine ostdeutsche Fotografin

Juni 29th, 2006

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Evelyn Richter. An der Museumsinsel Traumland. Berlin 1972.
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Evelyn Richter. Musikviertel Leipzig. 1976.

Evelyn Richter ist die große Dame der ostdeutschen Fotografie. Sie hat es als einzige unter den ostdeutschen Fotografen geschafft, den “Arbeiter und Bauernstaat” DDR für die nächsten Generationen zu dokumentieren. Es war eben nicht Arno Fischer oder Manfred Paul, die diese Schonunglosigkeit, diese Tristesse festhielten. Nein, es war Evelyn, aus einem großbürgerlichen Hause stammend, die Intelligenz und Herzensstärke besaß und noch immer besitzt, um den Herrschenden und dem Volk ins Gesicht zu blicken und all das unsägliche Leben in Bildern fest zu halten.

Euer Lazar

Nan Goldin oder die fotografische Abhängigkeit der Sexualität

Juni 21st, 2006

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Nan Goldin by David Armstrong.

Ich liebe sie, sie ist so schrecklich, so politisch und so unverfroren ehrlich, daß ich mich gleich zu Anfang dieses kleinen Beitrags verneige. Nan, du bist in unserer Walhalla aufgenommen.

Nun aber von vorne. Nan ist in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts in New York herangereift. Helmut Newton meinte, es wundere ihn nicht das Nan so berühmt geworden ist, da sie sich ausschließlich mit “Freaks” in ihren Bildern beschäftige. Sicherlich hat Helmut in diesem Punkt recht, da Nan auf eine sehr poetische Weise die Alternativ-Szene von New York fotografierte und im Speziellen die Schwulenszene. Wenn man die berühmt gewordenen Bilder über ihre Freundin Cookie Müller betrachtet, die an einem frühen AIDS-Tod starb, so nimmt mich immer diese beklemmende Atmosphäre in ihren Bann.

“Aids war wie ein Holocaust. Seit Aids handeln viele meiner Arbeiten von Einsamkeit. So viele Menschen, die ich geliebt habe, sind tot. Verlust ist meine Obsession.” Nan Goldin

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Nan Goldin.

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