Oktober 25th, 2007

Joseph Mallord Wiliam Turner.
Turner träumte von einer phantastischen Welt, die ruhelos und wild in seinen Bildern Platz fand. Er malte die rauschende Pracht des Meeres, und drängte in seinen Bildern alles zusammen, damit sie noch eindrucksvoller, noch dramatischer wirkte. Und wäre er nicht mit einem ungeheueren Talent beschenkt gewesen, hätte diese Jagd nach Sensation leicht in der Bedeutungslosigkeit enden können.
Lazar
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Januar 2nd, 2007

Mucha. New York. 1904.
Alfons Mucha ist als sehnsüchtiger Jugendstilmaler bekannt und gelitten. Was in seinen Gemälden geblümt und gebauscht, in Ornamenten gefasst und umrundet, wird in seinen Fotografien pur und anrührend. Das was als Skizzenblock, was als Vorlage für das Gemälde dienen sollte, ist durch die Jahrzehnte gewaschen, zur Kunst geronnen.
Mancher Zeitgenosse, tut die Gemälde als Kitsch, Weiterlesen »
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Dezember 27th, 2006

Leigh Bowery by Fergus Greer.
Waldemar Janusczak, einer der bekannten Kritiker der Sunday Times war Zeit lebens über Bowerys Werk hin- und hergerissen. Anfangs betitelte er Bowery als “traurigen Giganten” und unterstellte ihm, er habe in seinem Leben “nie mehr als eine trostlose Ausstellung seiner selbst” erschaffen. Dieser selbige Kritiker aber, der ihn noch abschätzig als “ein übergewichtiges Känguruh” Weiterlesen »
Schlagwörter: Bilder, Kunst, Leigh Bowery, Lucian Freud, Malerei, Muse, Sexualität | Kein Kommentar »
Oktober 1st, 2006

Michelangelo Buonarroti. Adam und Eva.
Auf diesem weltberühmten Bild Michelangelos sieht man den Penis Adams auf der Höhe des Mundes der Eva. Manch Gelehrter versucht darin den Hinweis darauf zu erkennen, die Sexualität der Menschen hätte die Vertreibung aus dem Paradies verursacht. Vorher aber waren die Schlange und der Apfel…
Michelangelo gilt als das Genie der Malerei. Alle Nachgeborenen erscheinen immer noch als seine “Kinder”. Gerade noch ein Leonardo da Vinci wirkt ebenbürtig. Demzufolge sollte man sich mit Schweigsamkeit und Ehrfurcht seinem Werk nähern, jedoch nicht das Ein oder Andere übersehen. Eine wundervolle Auffälligkeit in seinen Werken ist die Art der Darstellung der weiblichen Körper. Betrachtet man die nackten Frauenkörper, so bemerkt man, dass diese den Männerkörpern sehr ähneln - mit dem einen Unterschied: Er “klebte” ihnen Brüste an. Worauf dies zurückzuführen ist, bleibt Spekulation. Womöglich liegt es an seiner eigenen homoerotischen Neigung und der damit einhergehenden Bewunderung der männlichen Attribute. Es wird wohl eines der großen Rätsel der Kunstgeschichte bleiben.
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