Alle Ergebnisse für ‘Liebe, Fotografie’

Carla van de Puttelaar: Die Schönheit der Frau

November 27th, 2006

Hier ist ein neuer Stern am Himmel der Kunst. Wir haben ein achtsames Interview oder sagen wir besser Gespräch mit Carla van de Puttelaar in Amsterdam geführt. Irgendwo an einem Kay, in einer abseitigen Bibliothek. Und wir haben über die Schönheit des Menschen gesprochen, die zynische Witzkunst (Interieuer-Design) eines Damien Hirst beiseite gelassen und uns den Wurzeln des Menschseins zugewandt. Das Schönste an der Art Schönheit, die Carla van de Puttelaar vertritt: Sie hat ihre Schönheit ganz konservativ mit drei Kindern und einem dazugehörigen Mann verfestigt.
Die hier vorgestellten Bilder sind in ihrer Wohnung in einer kleinen Ecke entstanden. Sie selbst ist in ihrem Auftreten bescheiden, licht und hell.

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Carla van de Puttelaar. Untitled. 2006. C-print. Weiterlesen »

Araki Nobuyoshi: Tokyo 1969 - 1972 ° 1973

November 2nd, 2006

Es ist wohl der Untergrund, das vermeintlich Unsichtbare, was Araki Nobuyoshi so sehr fasziniert. Eines seiner frühen Werke, die kürzlich in der Pinakothek der Moderne als aus 28 Diptychen bestehende Bildserie gezeigt wurden, macht diese Beschäftigung Arakis sichtbar. In jedem oberen Bild eines jeden Diptychons werden Menschen an einer Tokyoter Kreuzung in einer alltäglichen Situation gezeigt. Im jeweils unteren Bild hat Araki Liebespaare, junge Frauen und Bordellszenen fotografiert. Der heutige Mensch hat eine Oberfläche erschaffen, die so unaufgeregt wirkt, daß man fast darüber vergisst, welche Energien in den Menschen verborgen sind. Arakai aber holt sie hervor.

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Araki Nobuyoshi. Weiterlesen »

Will McBride : Fotograf und Maler

Oktober 10th, 2006

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Will McBride. Unbekannt.

Unser Interview mit Will McBride (Quicktime-Video)

Will McBride ist einer der großen malenden Fotografen oder vielleicht vielmehr ein fotografierender Maler? In jedem Fall hat er sein Leben der Kunst gewidmet und große Bilder geschaffen, deren volle Bedeutung erst heute langsam erkannt wird. Im Jahre 2004 wurde ihm für sein fotografisches Lebenswerk der Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) verliehen.

“Zeig mal”

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Nan Goldin oder die fotografische Abhängigkeit der Sexualität

Juni 21st, 2006

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Nan Goldin by David Armstrong.

Ich liebe sie, sie ist so schrecklich, so politisch und so unverfroren ehrlich, daß ich mich gleich zu Anfang dieses kleinen Beitrags verneige. Nan, du bist in unserer Walhalla aufgenommen.

Nun aber von vorne. Nan ist in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts in New York herangereift. Helmut Newton meinte, es wundere ihn nicht das Nan so berühmt geworden ist, da sie sich ausschließlich mit “Freaks” in ihren Bildern beschäftige. Sicherlich hat Helmut in diesem Punkt recht, da Nan auf eine sehr poetische Weise die Alternativ-Szene von New York fotografierte und im Speziellen die Schwulenszene. Wenn man die berühmt gewordenen Bilder über ihre Freundin Cookie Müller betrachtet, die an einem frühen AIDS-Tod starb, so nimmt mich immer diese beklemmende Atmosphäre in ihren Bann.

“Aids war wie ein Holocaust. Seit Aids handeln viele meiner Arbeiten von Einsamkeit. So viele Menschen, die ich geliebt habe, sind tot. Verlust ist meine Obsession.” Nan Goldin

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Nan Goldin.

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