Alle Ergebnisse für ‘Malerei, Sexualität’

Leigh Bowery: Ich, Ich, Ich ° 02

Dezember 27th, 2006

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Leigh Bowery by Fergus Greer.

Waldemar Janusczak, einer der bekannten Kritiker der Sunday Times war Zeit lebens über Bowerys Werk hin- und hergerissen. Anfangs betitelte er Bowery als “traurigen Giganten” und unterstellte ihm, er habe in seinem Leben “nie mehr als eine trostlose Ausstellung seiner selbst” erschaffen. Dieser selbige Kritiker aber, der ihn noch abschätzig als “ein übergewichtiges Känguruh” Weiterlesen »

Michelangelo Buonarroti - “Liebe macht vollkommen”

Oktober 1st, 2006

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Michelangelo Buonarroti. Adam und Eva.

Auf diesem weltberühmten Bild Michelangelos sieht man den Penis Adams auf der Höhe des Mundes der Eva. Manch Gelehrter versucht darin den Hinweis darauf zu erkennen, die Sexualität der Menschen hätte die Vertreibung aus dem Paradies verursacht. Vorher aber waren die Schlange und der Apfel…
Michelangelo gilt als das Genie der Malerei. Alle Nachgeborenen erscheinen immer noch als seine “Kinder”. Gerade noch ein Leonardo da Vinci wirkt ebenbürtig. Demzufolge sollte man sich mit Schweigsamkeit und Ehrfurcht seinem Werk nähern, jedoch nicht das Ein oder Andere übersehen. Eine wundervolle Auffälligkeit in seinen Werken ist die Art der Darstellung der weiblichen Körper. Betrachtet man die nackten Frauenkörper, so bemerkt man, dass diese den Männerkörpern sehr ähneln - mit dem einen Unterschied: Er “klebte” ihnen Brüste an. Worauf dies zurückzuführen ist, bleibt Spekulation. Womöglich liegt es an seiner eigenen homoerotischen Neigung und der damit einhergehenden Bewunderung der männlichen Attribute. Es wird wohl eines der großen Rätsel der Kunstgeschichte bleiben.
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Auguste Rodin - “Einminuten-Zeichnungen” 06

September 4th, 2006

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Auguste Rodin.

Auguste Rodin, der Meister der Skulptur, schuf vor allem am Ende seines getriebenen Künstlerlebens unzählige wunderbare Aktzeichnungen und -aquarelle; bekannter als “Einminuten-Zeichnungen”.

Immer und immer wieder kam Rodin bei jenen Akten auf dieses Sich-nach-innen-Biegen zurück, auf dieses angestrengte Horchen in die eigene Tiefe. Zu sehen ist dies in der wundervollen Gestalt, die er “La Méditation” nannte, oder in jener unvergeßlichen “Voix intérieure”, die leiseste Stimme Victor Hugo’scher Gesänge, die auf dem Denkmal des Dichters fast verborgen unter der Stimme des Zornes steht. Weiterlesen »